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Captain America will sich mit dem
Ende der Rächer nicht abfinden und herausfinden, wer hinter allem
steckt. Die übrigen Rächer aber beugen sich dem Druck der
Öffentlichkeit - die Rächer lösen sich auf!
Falkenauge, Quecksilber und
Scharlachhexe versuchen einen neuen Job zu finden, aber überall lehnt
man sie ab. Erst der Zirkusdirektor
(Ringmaster) mit seiner Verbrechergruppe (Circus of Crime) stellt
die Drei ein, ohne daß sie um die verbrecherische Herkunft und Ziele
der Artisten wissen. Erst als der Direktor seine Absichten offenlegt,
erkennen sie ihren Irrtum und verlassen nach kurzem Kampf die
Verbrechergruppe.
Captain America hingegen gibt
den Kampf nicht auf. Als Medienvertreter verkleidet sucht er Zauberin
und Kraftmann auf, und es gelingt ihm ein Geständnis Kraftmanns auf
Band aufzunehmen. Es kommt zum Kampf zwischen beiden, den Kraftmann
schließlich für sich entscheiden kann.
Da eilen auch die übrigen Rächer zu Hilfe, da Cap unbeabsichtigt
seinen Notsender betätigt hatte. Gemeinsam bekämpfen sie Kraftmann,
bis die Zauberin den Kampf auf ihre Weise beendet: Enttäuscht von
ihrem Gefährten läßt sie ihn zurück, und entschwindet mit Hilfe
ihrer Zauberkraft.
Da Kraftmann keine Verbrechen
begangen hat, kann er in Freiheit gehen. Die Rächer werden
rehabilitiert und können wieder als Team tätig werden - doch da
verläßt nun Captain America das Team!
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Durchschnittlich, so mein
Kurz-Fazit zu Lees Story. Nach einem kurzen Streit (Cap kloppt sich
ein wenig mit Quicksilver, und - wer hätte das gedacht - Hawkeye
betätigt sich als Friedenstifter) gehen die Rächer also getrennte
Wege. Captain America bleibt als Einziger zurück und macht sich
Vorwürfe, daß er das Team nicht zusammen halten konnte.
In der ersten Handlungsebene
treffen Scarlet Witch, Quicksilver und Hawkeye dann auf Ringmaster INFO
(Maynard Tiboldt, erster Auftritt in Incredible Hulk 3, erschienen 9/1962)
und seinen Circus of Crime (Bruto, the
Strongman - Cannonball - Clown - Flying Gambonno
Brothers - Princess Python)
INFO
- ein doch recht
enttäuschender Gegner, für mich der schwächste seit der
Auseinandersetzung gegen den Kommissar in Avengers
#18. Jedenfalls sind die Verbrecher keine Gegner für die Drei,
aber immerhin passen ihre Kräfte ganz gut zu einem Zirkus.
J
Siegreich im Felde, befinden sie sich sogleich wieder auf der
Flucht: Der Ringmaster holt nämlich die Polizei zur Hilfe - unter dem
Vorwand, sie „wollen (m)seinen Zirkus stehlen". Richtig
übersetzt muß es wohl lauten, daß sie ihn bestehlen wollten? -
besser wird der Storyteil dadurch freilich nicht.
Glücklicherweise lies Stan Lee in der folgenden Story wieder einen
eindrucksvolleren Gegner antreten...
In der zweiten Handlungsebene
tritt Cap also zunächst alleine gegen die eigentlichen Schurken,
Enchantress und Power Man, an. Unbeugsam wie man ihn kennt, gibt er
nicht auf, will die Bösen entlarven und Ehre und Ansehen der Rächer
wieder herstellen. Als Enchantress Verdacht schöpft, ist es zu spät
- die Wahrheit ist auf Band gesichert, und es kommt zu einem recht
eindrucksvollen Kampf Caps gegen Power Man. Jedenfalls bereitet sein
Kampf, in dem am Ende alle Rächer wieder vereint kämpfen, deutlich
mehr Lese-Spaß, auch wenn Cap erneut unterliegt; Power Man ist
einfach zu stark für ihn.
Nichts Neues: Als die Niederlage unvermeidlich wird, macht sich
Enchantress in gewohnter Weise dünne, läßt Power Man einfach
zurück. Interessanter Weise sieht Power Man in ihrer Partnerschaft mehr - er weiß halt nicht, daß Enchantress nur Augen für Thor
hat.
J
Insgesamt also eine mäßige
Fortsetzung, klar schwächer als der erste Teil. Eigentlich wird nur
Altbekanntes aufwärmt, gerade mal die Elemente neu kombiniert.
Zeichnerisch ist das Ganze
COMIC
besser gelungen, insbesondere Caps Kampf
gegen Power Man. Richtig gut finde ich die Farben von Wally Wood
(seine dritte und letzte Arbeit), die leicht ins Pastellhafte gehen.
Zwei weitere Dinge fallen mir, im unterhaltsamen Sinne, positiv auf. Zum
einen die witzige Verkleidung Caps - ein dicklicher, älterer, Zigarre
paffender Mann - und die Erkenntnis, daß Scarlet Witch noch über
weitere Fähigkeiten verfügt: Sie kann nämlich Singen - zumindest
behauptet sie das, während ihrer erfolglosen Suche nach Arbeit.
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Gerade einmal die 15. Leserbriefseite
hat Rächer #21 zu bieten und darauf findet
sich lediglich eine interessante Information. In ihrer Antwort auf den
Leserbrief dreier Fans aus Husum listet die Redaktion das
US-Ersterscheinungsdatum aller deutschen Erst- und Zweitserien auf.
Auf der letzten Umschlagseite
werden die drei neuen Serien
prominent angekündigt - im Heft selbst fehlt jede Erwähnung.
Überhaupt das Heft: Mit der 21. Produktion wurden alle Marvel-Serien
(und der DC-Titel Grüne Leuchte) auf ein neues Format umgestellt. Auf
den ersten Blick fällt dabei auf, daß die Hefte im Format ordentlich
zugelegt haben: stattliche 18cm in der Breite (die schwankte sonst
zwischen ca. 16,5 und 17,5cm), und die Länge entspricht ab diesem
Produktionsmonat den heute üblichen 26cm (zuvor zwischen ca. 24 und
25cm).
Die wichtigere Verbesserung offenbart sich im Innern der Hefte: Die
Farbgebung wurde ebenfalls einheit-
lich angepaßt, was die Gesamt-Qualität der Hefte deutlich aufwertet.
Auf dem rauhen Papier kommen diese Farben hervorragend zur Geltung.
Weitere
Redaktionsbeiträge der 21. Produktion [ohne
Spinne]:
In Hulk/Frankenstein #21 und FV #42 findet
sich noch die Marvel
Komet Seite der 21. Produktion.
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