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Seite
geändert am: |
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| DIE
RUHMREICHEN RÄCHER #16 |
| KLAUS
RECHT VERLAG |
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APRIL 1975 (16. PRODUKTION) |
| 32
Seiten |
| Heftpreis 1,40DM |
Sammlerwert 12€
(Z1) |
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| à
INHALT |
| à
FAZIT |
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| à
REDAKTIONELLES |
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Rächer
#15 ß |
à
Rächer #17 |
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| Hauptserie |
(20
Seiten) |
Zweitserie
(1/3, 6 Seiten) |
| AVENGERS
#17 (06/1965) |
CAPTAIN
MARVEL #6 (10/1968) |
| Titel: |
Titel: |
| Vier gegen Minotaurus |
Auf
Solams Spur! |
| Originaltitel: |
Originaltitel: |
| Four against the Minotaur! |
In the
path of Solam |
| Geschichte: |
Stan
Lee |
Arnold
Drake |
| Zeichnungen: |
Don
Heck |
Don
Heck |
| Tusche: |
Dick
Ayers |
John
Tartaglione |
| Übersetzung: |
Hartmut Huff |
Hartmut
Huff |
| Lettering: |
Ursula
Kedrom (alias Ursula Mordek) |
Ursula
Kedrom (alias Ursula Mordek) |
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| INHALT: |
Falkenauge
wie auch Quecksilber zweifeln Captain Americas Führungsanspruch an,
der, sich über die Situation sehr wohl im klaren, den aufmüpfigen
Bogenschützen gleich mal ordentlich zurechtweist. Cap
läßt sie im rächereigenen Kampfraum antreten, wo sich Falkenauge und Quecksilber erst mal beweisen müssen. Schnell
wird den Beiden klar, daß es bei den Rächern auf Teamarbeit
ankommt.
Da bricht plötzlich ein riesiger Roboter durch die Wand: Er faselt
etwas vom Hulk, nach dem man ja noch immer auf der Suche ist.
Gleichzeitig greift der Roboter aber nach Cap, der, ewig
mißtrauisch, sofort zurückschlägt. Zusammen gelingt es den
Rächern den Roboter auszuschalten, und auch die Scharlachhexe
beteiligt sich mit einem Zauber am Kampf.
Wovon die Rächer nichts wissen: Der Roboter wurde vom Maulwurf
geschickt. Er will die vermeintliche Schwäche der Rächer nutzen,
um sie zu vernichten. Gerade noch konnte der Roboter einen
(falschen) Hinweis auf den Aufenthaltsort des Hulks geben: Sogleich
machen sich die Rächer auf den Weg in die Wüste...
Vorort finden die Rächer nicht den Hulk, treffen dafür aber auf
den Minotaurus: Sie stürzen in einen
tiefen Schacht, eine Falle,
vorbereitet vom Maulwurf. Dank Teamarbeit gelingt es den Rächern
den tödli-
chen Sturz zu verhindern. Unten angelangt wird Quecksilber
im Kampf gegen den Minotaurus von den übrigen Rächern getrennt. Im Kampf
gegen die Sub-Terraner des Maulwurfes unterliegt er erst, als diese
Gas einsetzen. Der Maulwurf will hinter das Geheimnis der
Schnelligkeit Quecksilbers kommen und scheut auch nicht davor
zurück, ihn zu foltern.
Inzwischen gelingt es den übrigen Rächern den Minotaurus zu
besiegen: Auf Anweisung Captain Americas schießt Falkenauge einen
Leuchtpfeil ab. Der an ewige Dunkelheit gewöhnte Minotaurus wird
geblendet und ausgetrickst: Er stößt nach Cap, der sich aber
rechtzeitig wegduckt. Dadurch rammt der Minotaurus seine Hörner so
tief in die Felsen, daß er nicht mehr los kommt.
Sofort suchen die Rächer Quecksilber und können ihn
befreien. Der Maulwurf muß feststellen, daß die vermeintlich
schwachen Rächer zu stark für ihn sind. Es gelingt ihm gerade
noch, sie zurück an die Oberfläche zu befördern und eine völlige
Niederlage abzuwenden.
Die neuen Rächer haben ihre erste Bewährungsprobe bestanden, nicht
gefunden aber haben sie den gesuchten Hulk. |
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FAZIT:
 |
| Stan
Lee nimmt es im letzten Panel vorweg: Das Ganze war
„nur ein
Vorgeschmack kommender Abenteuer".
In der Essenz waren aber
bereits in dieser ersten Ausgabe mit den neuen Rächern alle Zutaten
enthalten:
die Infragestellung des Führungsanspruches Captain
Americas durch Hawkeye und Quicksilver, die physische Schwäche
dieser Rächer und die gelungene Teamarbeit, die dieses Manko
beinahe auszugleichen vermag.
Als ihren ersten Gegner wählte Lee den Mole
Man, den man sicher zur zweiten Garnitur der Superschurken
Marvels zählen darf, heute wohl weniger beeindruckend als in den
60iger Jahren, und die mystische Figur des Minotaurus. Für sich genommen
wäre er für die alten Rächer kein ernstzunehmender Gegner
gewesen, aber Caps neue Mitstreiter müssen sich schon strecken, um
mit ihm fertig zu werden. Und natürlich gelingt ihnen das auch,
letztlich in recht souveräner Weise, dank besagter Teamarbeit. Ganz
klar hat Captain America dabei die Führungsrolle inne: Erst seine
Erfahrung und Anweisungen bringen den Sieg, setzen die Waffen und
Fähigkeiten der Rächer im richtigen Moment ein. Vor
allem Hawkeye macht dabei Cap den Führungsanspruch streitig, und
es wird noch einige Stories brauchen, bis sich die beiden
zusammenraufen.
Ihre Suche nach dem Hulk, der den Rächern die vermeintlich dringend
notwendige Verstärkung bringen soll, bleibt dabei vergeblich: Er war
verhindert und
kämpfte im Juli 1965 seine eigene Schlacht (in Tales to Astonish #69,
die Serie, die er sich mit Giant-Man und dem Submariner teilte) gegen den Leader, worauf
in einigen Panels hingewiesen wird , ohne
daß ein direkter Bezug zur Rächer-Geschichte besteht. Sicherlich
war dies Absicht von Stan Lee, der so die Teamarbeit in
den Vordergrund stellen konnte.
Einen physisch (und nebenbei auch
geistig) starken Mitstreiter bekamen die Rächer erst mit der
Rückkehr Giant-Mans wieder in ihre Reihen (Avengers #28), der sich
dann aber Goliath nannte.
Zeichnerisch hatte nun
endgültig Don Heck das Ruder übernommen. Persönlich schätze ich
seinen Stil, Jack Kirby ist meist einfach nicht mein Fall, aber das
ist natürlich Geschmackssache. Jede Menge rasanter Action,
COMIC 1
COMIC 2
COMIC 3
dabei gelang Heck eine besonders gute Umsetzung des quirligen Quicksilver.
Gleichwohl ist Avengers #17 für mich nicht seine beste Arbeit, das
konnte er noch viel besser. |
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| REDAKTIONELLES: |
Es
war wieder an der Zeit Coupons zu sammeln: Die Marvel-Komet-Seite
kündigte den Marvel-Paß an. Sieben Coupons galt es in den
nächsten Monaten zu sammeln und sie dann zusammen mit einem
Lichtbild an Redaktion einzusenden - daraufhin bekam man dann den „marvelmäßig
abgestempelten" Marvel-Paß.
Ansonsten gab es nicht viel Neues, neben Info-Seite und
Marvel-Comic-Shop Anzeige finden sich auf der 10. Leserbriefseite
noch ein paar einleitende Worte, zwecks Gründung von Fan-Clubs.
Interessant ist noch die Antwort auf den Leserbrief von Konrad Danner
und Georg Oberlohr, die sich bekla-
gten, das Supergeschenk aus der
ersten Coupon-Aktion nicht erhalten zu haben. Man hatte wohl noch
nicht alle, tatsächlich aber bereits „rund 15.000 Poster"
verschickt - eine beachtliche Stückzahl. |
| 07.12.02 |
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ALL
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REZENSION
© 2002 GERNOT ZIPPERLING |
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