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Seite
geändert am: |
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| THE
AVENGERS - KING SIZE SPECIAL
#1 |
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SEPTEMBER 1967 |
| 70
Seiten |
| Heftpreis 0,25$ |
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INHALT |
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FAZIT |
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Rächer
#43
ß |
à
Rächer #44 |
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| AVENGERS
ANNUAL #1
(49 Seiten) |
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| Titel: |
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| The monstrous master plan of the Mandarin! |
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| Geschichte: |
Roy
Thomas |
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| Zeichnungen: |
Don
Heck |
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| Tusche: |
George
Bell (alias George Roussous) |
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| Lettering: |
Artie Simek
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| INHALT: |
Tony Stark installiert ein neues Überwachungssystem in einem Gefängnis, einer der
Insassen: Living Laser. Prompt wird der Laser befreit – von keinem anderen als dem Mandarin. Iron Man kann den Ausbruch
nicht verhindern.
Auf seiner Basis hat der Mandarin bereits weitere Helfer versammelt. Neben Living Laser auch Enchantress und
Executioner, dazu Swordsman und Powerman. Sie sollen in Südamerika, Asien und Afrika Diamanten sammeln, die seine
ultimative Waffe, einen riesigen, künstlichen
Diamanten mit Energie versorgen sollen.
Iron Man beruft eine Sitzung der Rächer ein - auch Thor ist alarmiert und gesellt sich zur Rächer-Runde: Die
Versammlung aller alter und neuer Rächer beschließt der Gefahr entgegen zu
stellen.
In Südamerika treffen Goliath, Wasp und Iron Man auf ein Duo aus Swordsman und Powerman. Mit Mühe können die Rächer
die Schurken besiegen – Iron Man wehrt dabei ein gigantisches Krummschwert ab, das die Schurken im Angesicht der
Niederlage auf eine Stadt stürzen lassen.
In Asien treffen Hercules und Scarlet Witch auf Executioner und Enchantress. Wandas
gestärkte Hexen-
kraft überrascht die Enchantress – doch letztlich ist es Hercules, der den Executioner und ein von der Enchantress
geschaffenes Monster besiegt.
In Südamerika treffen Thor und Hawkeye auf den Living Laser; der Bogenschütze erledigt den Schurken ohne große Mühe –
doch der Mandarin hat noch ein weiteres As im Ärmel: den Roboter
Ultimo. So mächtig Ultimo
COMIC
auch ist, ist
er doch kein Gegner für den Donnergott: Nach hartem Kampf siegt Thor und stürzt den Roboter in eine Schlucht mit
glühender Lava.
Quicksilver und Captain America waren im HQ zurückgeblieben, zur Koordination der Angriffe und um den Aufenthaltsort
des Mandarins herauszufinden: Der Schurke hat seine Basis auf einer Raumstation, die die Erde umkreist. Die beiden
Rächer fliegen zur Station, doch der Mandarin war ihrer allgegenwärtig und kann Quicksilver rasch ausschalten.
Cap scheint auf sich allein gestellt, als plötzlich die übrigen Rächer eintreffen. Gegen diese Übermacht setzt der
Schurke auf seine ultimative Waffe, die bereits über genug Energie verfügt, um die Rächer
anzugreifen: Der Diamant versendet Haß-Strahlen und läßt die Rächer gegeneinander kämpfen.
Auch die Wasp wird von der Wirkung erfaßt, aber sie greift die ihr am nächsten befindliche Person an – kein anderer
als der Mandarin. Ihr Stich läßt den Schurken gegen eine Kontrolltafel taumeln und die Haß-Strahl-
en verlieren ihre Wirkung.
Energie-Strahlen aus einem der Ringe des Mandarins verursachen eine Explosion, die die Außenhülle der Station
beschädigt – der Mandarin wird ins All gesogen.
Die Rächer zerstören die Reste der Station und beschließen bei zukünftigen Bedrohungen diesen Ausmaßes, erneut alle
Rächer zu versammeln.
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FAZIT:
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Bekanntlich hat Williams nie ein Annual veröffentlicht (die einzige Ausnahme war das von Marvel für
Doctor Strange
#179 zweitverwertete Spider-Man Annual #2, sowie einige Mini-Poster & Pin-Ups
aus diversen Annuals).
So wurden auch die ersten beiden Avengers Annuals von 1967 und 1968 von Williams nicht veröffentlicht – beide Annuals schließen lose an die Stories der regulären Serie an (die Annuals #3, #4 und #5, erschienen 1969, 1971 und 1972, enthalten nur Nachdrucke – danach
gab es eine dreijährige Annuals-Pause bzw. 1974/75 erschienen statt
dessen die fünf Giant-Size-Hefte).
Avengers Annual #1 wurde von Marvel in Giant-Size Avengers #5
(erschienen 12/1975 – in den übrigen Giant Size Heften finden sich u. a. Teile der Storylines
Kang War und Celestial Madonna) ungekürzt
nachgedruckt; auf Deutsch wurden Annual #1 & #2 erst Jahre später von Condor veröffentlicht (Marvel Comic Sonderheft #9 und Rächer Taschenbuch #6, beide 01/1982, letzteres im indiskutablen
klassischen Condor-Nein-Danke-Format...).
Im ersten, 49 (Comic-)Seiten starken Annual treten die Rächer gegen einen bunten Mix aus Schurken der ersten vier Jahre an (Kang hätte vielleicht noch gefehlt
J),
verstärkt durch den Living Laser.
Und Iron Man und Thor kehren für dieses Abenteuer zu den Rächern zurück – zum damaligen Zeitpunkt also eine Versammlung aller Rächer, lediglich der Hulk und Ehrenmitglied Rick Jones fehlen in der illustren Runde – und treten gegen eine Bedrohung globalen Ausmaßes an: Der Mandarin versucht einmal mehr, die
Weltherr-
schaft an sich zu reißen. Die Globalität beschränkt sich freilich im wesentlichen darauf, daß die Schurken auf verschiedenen Kontinenten Diamanten für die ultimative Waffe des Mandarins beschaffen sollen.
Ein weiterer Schurke erhält in Annual #1 seinen bislang einzigen Auftritt überhaupt bei den Rächern: der Roboter
Ultimo INFO, ein klassischer Gegner Iron Mans. Ultimos Kampf gegen Thor ist gleichzeitig auch der Höhepunkt der Story, ein Abenteuer, in dem die Rächer fast etwas zu mühelos mit ihren Gegnern fertig werden – auch des Mandarins ultimative Waffe, ein künstlicher
Riesen-Diamant überzeugt dabei nicht so richtig. Überhaupt hat der Mandarin seine Verbündeten (mal wieder) so ganz und gar nicht im Griff, folgen sie doch nicht recht seinen Anweisungen und vermögen es nicht, auch nur einen einzigen Sieg gegen die Rächer zu erringen.
Trotzdem ist es ein gelungenes Abenteuer – schade, daß Williams es nicht veröffentlichen konnte. Beide Annuals (mit 49 bzw. 44 Seiten) hätten sich durchaus auf zwei Hefte aufteilen lassen,
ggf. auch mit leichten (wie immer unschönen) Kürzungen. Die Kontinuität der Marvel-Serien untereinander stimmte bei Williams ohnehin nicht
wirklich, ein Einfügen der Annuals in die laufende(n) Serie(n) wäre also vernachlässigbar gewesen. Und mit der Umstellung 1976 auf 14-tägige Erscheinungsweise (dank der strickten Vorgabe des Phasenvertriebs) erschienen von den drei Williams-Kernserien auch zwei Hefte mehr pro Jahr, 26 statt 24 Hefte; der Zeitpunkt hätte also perfekt für die Rächer-Serie gepaßt – für Spider-Man hatte Williams eine
andere Lösung angedacht gehabt... mehr dazu an
anderer
Stelle.
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| 20.06.04 |
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REZENSION
© 2004 GERNOT ZIPPERLING |
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