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Seite
geändert am: |
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| DIE
RUHMREICHEN RÄCHER #46 |
| WILLIAMS
VERLAG |
|
OKTOBER 1976 (34. PRODUKTION) |
| 32
Seiten |
| Heftpreis 1,40DM |
Sammlerwert 5€
(Z1) |
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| à
INHALT |
| à
FAZIT |
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| à
REDAKTIONELLES |
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Rächer
#45
ß |
à
Rächer #47 |
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| Hauptserie |
(20
Seiten) |
Zweitserie
(2/2, 6 Seiten) |
| AVENGERS
#47
(12/1967) |
TALES
OF SUSPENSE #51 (03/1964) |
| Titel: |
Titel: |
| Magneto wandelt auf Erden! |
Der Eiserne begegnet der
unheimlichen Vogelscheuche! |
| Originaltitel: |
Originaltitel: |
| Magneto walks the Earth! |
The
sinister Scarecrow |
| Geschichte: |
Roy
Thomas |
Stan
Lee |
| Zeichnungen: |
John
Buscema |
Don
Heck |
| Tusche: |
George
Tuska |
Don
Heck |
| Übersetzung: |
Hartmut
Huff
|
?
|
| Lettering: |
? |
? |
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| INHALT: |
|
Magneto und
die Kröte (Toad), vom Fremden [Stranger] auf einen
Asteroiden verbannt (vgl. Hulk #22/23 Uncanny X-Men #11),
nutzen eine täglich stärker werdende Magnetstrahlung, zur Erde
zurückzukehren. Verursacher
der Strahlung ist Dr. Dane Whitman, der ein Enkel des Schwarzen
Ritters ist! Mit Hilfe der Strahlen will er Kontakt zu Außerirdischen
herstellen, und so das von seinem Onkel begangene Unrecht wieder
gutmachen.
Eine dramatische Entwicklung
gibt es derweil bei den Rächern: Captain America verläßt das Team!
Er über-
gibt die Leitung an Goliath und will nun seine Bestimmung suchen. Am
meisten darüber entsetzt ist Clint, und weitere Teile des Teams
nehmen eine Auszeit: Hank und Janet machen Urlaub und Herkules will
auf dem Olymp seinen Streit mit Zeus beenden. Entsetzt muß er
feststellen, daß der Olymp von seinen Bewohner verweist ist!
Auf der Erde nimmt derweil
Whitmans Experiment einen ungewollten Verlauf: Die Magnetstrahlen
ermöglich-
en Magneto die Rückkehr zur Erde!
Im eigenen Schloß werden Whitman und sein Helfer von Magneto
eingekerkert und der Schurke nutzt Whitmans Maschine, um Kontakt zu
Quecksilber und der Scharlachhexe aufzunehmen - um die Bruderschaft
der teuflischen Mutanten (Brotherhood of Evil Mutants)
wiederaufleben zu lassen!
Tatsächlich erreicht das Signal die beiden wachhabenden Rächer und
sie sie begeben sich zum nahegelegen-
en Schloß, um die Quelle der Botschaft zu erforschen. Umgehend werden
beide von einem von Magneto ferngesteuerten Ritter angegriffen - der
Schurke will die Kräfte der beiden Rächer prüfen. Jetzt erst gibt
er sich ihnen zu erkennen, doch seine Forderung, erneut seiner
Bruderschaft beizutreten, lehnen die Rächer vehement ab.
Quecksilber muß sich nun gegen eine ganze Horde von Rittern erwehren,
er siegt, doch unterliegt er schließlich dem Meister des
Magnetismus´. Und die Scharlachhexe geht bewußtlos zu Boden, als ihr
eine von Magneto gelenkte Eisenkette die Luft abdrückt.
Nächste Station Magnetos: Die Herrschaft des Homo Superior über die
Welt!
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FAZIT:
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Roy Thomas wärmt sich auf und stürzt den Leser gleich in mehrere
interessante Entwicklungen:
- kehrt der
Black Knight etwa zurück?
- was geschah auf dem Olymp?
- wie wird sich das Team gegen einen (über-)mächtigen Magneto schlagen – ein Rächer-Team ohne Caps
Führerschaft und möglicherweise ohne Quicksilver und Scarlet Witch?
Thomas schickt Captain America also in die Wüste – Cap macht sein lange (dem Leser, nicht dem Team
gegenüber) angedeutetes Vorhaben wahr und verläßt die Rächer. Das Team ist sichtlich geschockt von Caps
Entscheidung – allen voran Hawkeye – und alle sind desorientiert, wie es ohne ihn als Anführer weitergehen
soll. Die Teamführung überträgt Cap kurzerhand Goliath, den er als Gründungsmitglied am geeignetsten dafür
ansieht.
Damit nahm Stan Lee
(er schrieb damals die Solo-Abenteuer von Thor [Mighty Thor], Iron Man/Captain America [TOS])
Roy Thomas auch den dritten dominanten
Helden. Und Captain America nahm eine lange (fast vierjährige) Auszeit von den Rächern: erst zur
herausragenden Kree/Skrull-Krieg-Saga (Rächer
#92 bzw. Avengers #93) wird die Symbolfigur der Rächer ins Team zurückkehren. Was glücklicherweise die
Qualität der kommenden Stories nicht schmälern sollte.
Die ganze Story dient als Einleitung für den Magneto-Dreiteiler, sortiert die Ereignisse und gibt in Rück-
blenden Einblicke in die Hintergründe. So erfährt der Leser (nochmals), warum Pietro und Wanda ursprünglich
Magneto
INFO
(Erik Magnus Lensherr, erster Auftritt in Uncanny
X-Men 1, erschienen 9/1963) so treu ergeben waren und auf
seiner Seite in den Reihen der
Brotherhood of Evil Mutants
INFO
kämpften. Magneto rettete die beiden vor einem wütenden Mob – wie
alle Schurken mit ganz und gar nicht uneigennützigen Hintergedanken. Magnetos Charakterisierung als Schurke
ist dabei konsequent; sein herrisches,
selbstbe-
wußtes Auftreten läßt keinen Zweifel daran aufkommen, daß er ein Mann ist, der seine (bösen) Ziele
konsequent verfolgt – ohne Rücksicht, Bedauern oder Mitleid, (notfalls) auch den eigenen Leuten gegenüber.
Wie damals noch üblich bleibt die Charakterisierung der Figur allerdings sehr einseitig, um nicht zu sagen
eindimensional. Noch war Magneto nicht der vielschichtige Erzschurke der Marvel Welt – bedrohlich wirkt
sein Auftreten aber allemal.
COMIC
Zu dieser Zeit war ein weiterer Mutant der ständige Begleiter Magnetos:
Toad
INFO
(Mortimer Toynbee, erster Auftritt in Unanny X-Men #4,
erschienen 3/1964). Eine Figur, die ich persönlich erstmals beim X-Men Film interessant und sogar beeindruckend fand, in den (alten) Stories hingegen trat der Mutant zumeist als willfähriges und nerviges Anhängsel Magnetos in Erscheinung. Wobei sich die gelinde gesagt unfreundliche Behandlung Toads durch Magneto
noch rächen sollte...
Im Kampf hat Magneto keine wirkliche Mühe mit Quicksilver und Scarlet Witch, zu mächtig ist er für die
beiden. Interessanter ist da die Frage, wie er sie auf seine Seite ziehen, als Verbündete gewinnen will.
Mit Diplomatie gibt er sich dabei jedenfalls nicht ab – seinem herrischen Wesen getreu, demonstriert er
statt dessen seine scheinbar grenzenlose Macht, will seinen Willen den beiden Mutanten schlicht aufzwingen.
Von den eingeleiteten Nebenplots ist vor allem die Entwicklung um Dane Whitman interessant, denn der
Leser wird Zeuge der Entstehungsgeschichte eines neuen Superhelden – des
guten Black Knight. In einer weiteren Rückblende wird der Wunsch Whitmans erläutert,
Gutes zu tun: Die Verbrechen seines Onkels, des ersten Black Knight, sind seine Motivation.
Alles in allem ein ordentlicher Story-Auftakt, der Appetit auf mehr macht.
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| REDAKTIONELLES: |
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Keine neuen Redaktions-Inhalte in
Rächer #46.
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| 26.12.04 |
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REZENSION
© 2004 GERNOT ZIPPERLING |
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