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Seite
geändert am: |
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| DIE
RUHMREICHEN RÄCHER #35 |
| WILLIAMS
VERLAG |
|
MAI 1976 (29. PRODUKTION) |
| 32
Seiten |
| Heftpreis 1,40DM |
Sammlerwert 10€
(Z1) |
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| à
INHALT |
| à
FAZIT |
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| à
REDAKTIONELLES |
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Rächer
#34 ß |
à
Rächer #36 |
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| Hauptserie |
(20
Seiten) |
Zweitserie
(2/3, 7 Seiten) |
| AVENGERS
#36
(01/1967) |
CAPTAIN
MARVEL #12 (04/1969) |
| Titel: |
Titel: |
| Angriff der Ultroiden! |
Die Stunde des
Menschen-Töters! |
| Originaltitel: |
Originaltitel: |
| The
Ultroids attack! |
The
moment of-- the Man-Slayer! |
| Geschichte: |
Roy
Thomas |
Arnold
Drake |
| Zeichnungen: |
Don
Heck |
Dick
Ayers |
| Tusche: |
Don
Heck |
Syd
Shores |
| Übersetzung: |
Hartmut
Huff
|
Hartmut
Huff
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| Lettering: |
? |
? |
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| INHALT: |
Wanda Maximoff ist zurück! Sie informiert Captain America über die Ereignisse in
ihrem Heimatland: Gerade als sie und Pietro sich auf den Weg nach New York machen wollten, war dort ein UFO gelandet.
Die beiden untersuchten das UFO und als Quecksilber in das UFO eindrang, schloß sich die Zugangstür. Wanda versuch-
te mit ihrer Hexenkraft die Tür wieder zu öffnen - doch erfolglos kehrte sie nach New York zurück, um Hilfe zu holen..
Cap beruft sofort eine Rächersitzung ein, zu der Falkenauge mit der Schwarzen Witwe erscheint. Er will, daß sie als
Rächer-Mitglied aufgenommen wird, doch Cap verweist auf einen notwendigen Beschluß aller Rächer. Goliath freilich
bezweifelt, daß sie mit ihrer Vergangenheit Rächerin werden kann. Es kommt zu ei-
nem heftigen Streit zwischen Goliath und Falkenauge - die beiden werden von der Wespe und Captain America gerade
noch zur Vernunft gerufen. Die Scharlachhexe erinnert empört an das Schicksal ihres Bru-
ders und so machen sich die Rächer, zusammen mit der Schwarzen Witwe, auf den Weg nach Transia.
Das Heimatdorf der beiden Mutanten wird von einem riesigen Kraftfeld umgeben – mitten darin noch immer das UFO. Wanda
kennt aus ihrer Kindheit Höhlen, die es den Rächern ermöglichen könnten, das Kraftfeld zu umgehen. Nach kurzer
Zeit entdecken sie einen riesigen, unterirdischen Komplex, in dessen Zentrum ein monströser Computer steht. Der
Computer ist IXAR aus dem Sirius System, der einen intergalaktischen Krieg führt. Er will die Rächer fangen, um
seinen Ultroiden-Truppen ihre Kräfte zu verleihen. Und er hat bereits Quecksilber und Scharlachhexe, sowie den
Bürgermeister des Dorfes gefangen, denn die Rächer wurden in Wirklichkeit von einem Androiden Ixars hierher
gelockt!
Die Rächer greifen nun die Ultroiden an, dabei wird Cap von den anderen getrennt. Nach und nach setzen die Ultroiden
die Rächer außer Gefecht, bis als letzter auch Falkenauge gefangen wird. Einzig die Schwarze Witwe blieb unbehelligt,
da Ixar sich bislang nur um die Rächer kümmerte. Sie will nun Quecksilber und Scharlachhexe aus den Glaszylindern
befreien, in denen Ixar die Mutanten gefangen hält. Doch Cap stoppt sie, bevor sie das Steuerpult berühren kann – und
so von einem elektrischem Schock betäubt würde.
Aber Ixar weiß nun, daß Captain America noch immer frei ist und läßt seine Ultroiden erneut angreifen. In einem
letzten Kraftakt schleudert Cap seinen Schild gegen Wandas Zylinder und schlägt einen feinen Riß in die Röhre...
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FAZIT:
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Ein reinrassiges Science Fiction Abenteuer ist Thomas` erste eigene Rächer-Story
geworden, die recht ge-
heimnisvoll beginnt. Daß Ixar
INFO
COMIC
und seine Ultroiden nicht gerade Kree/Skrull-Niveau erreichen, ist nicht weiter tragisch, die Story ist abwechslungsreich
und voller turbulenter Action. Wie schon in den letzten Ausgaben, hatte Don Heck auch diesmal wieder selbst geinkt –
was seinen Zeichnungen einfach nicht zuträglich war, zu unscharf sind die Konturen. Im Zusammenspiel mit anderen Inkern sind seine Zeichnungen
einfach besser.
Die beiden Mutanten des Teams, Wanda und Pietro Maximoff, sind also geheilt, was bereits in
Avengers #32 angedeutet wurde, und mischen wieder bei den Rächern mit, womit
das Team zwar noch nicht die Schlag-
kraft des ersten Rächer-Teams zurück erhält, aber viel variabler agieren kann und auch die Zahl der Rächer ist größer
denn je. Denn bis auf weiteres ist jetzt auch die Black Widow mit von der Partie – was gleich zu Streit zwischen Hawkeye
und Goliath führt, der der ehemaligen Spionin absolut nicht trauen will. Ihr Streit eskaliert, beinahe kommt es zu
Handgreiflichkeiten – ein typisches Rächergeplänkel. Jetzt wo Hawkeye Caps bester Freund ist, streitet er sich eben mit
dem nächsten rum.
J
Cap ist es letztlich auch, der dem Streit ein Ende setzt und einmal mehr zeigt, daß er und kein anderer die Rächer
anführt.
Die Story ist sicher kein Klassiker, aber der erste Versuch von Thomas deutet schon gewisse Änderungen an: Die
Besetzung des Teams ändert sich, die Black Widow schien möglicherweise dauerhaft bei den Rächern mitzumischen und
Goliaths dominante Rolle in den letzten Stories wird zurückgenommen, Captain America ist wieder der eindeutige
Anführer der Gruppe.
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| REDAKTIONELLES: |
Im zweiten Rächer-Heft aus der 29. Produktion findet sich die
20. Leserbriefseite.
Leser Martin Grund kritisiert darin heftig die
Spielhaus-Anzeige,
die nicht nur völlig deplaziert wirke, sondern der auch die Monats-Vorschau hatte weichen müssen. Freilich konnte die
Redaktion dafür mal wieder herzlich wenig, die Anzeigenabteilung hatte die Werbung wohl durchgedrückt.
Ein weiterer Kritikpunkt waren die fehlenden Ankündigungen der Redaktion für die Marvel-Superbände und den Marvel-Kalender
(für 1976). Erneut wies die Redaktion darauf hin, daß die Superbände (die sich trotz identischer Nummer inhaltlich ja
häufig unterscheiden) von der Vertriebsfirma zusammengestellt wurden. Und den Kalender hatte man auf Grund der
Phasenauslieferung (der Marvel-Serien) schlecht ankündigen können, da der Kalender ja bundesweit gleichzeitig erscheinen
mußte.
Leser Peter Koch wiederum vermißte die Annuals. Dazu die Redaktion:
"Die Annuals sind wirklich ein Problem, um dessen Lösung wir bemüht
sind". Leider sollte daraus aber nie etwas werden (einzige Ausnahme war Amazing Spider-Man Annual 2, das in Dr. Strange 11 abgedruckt wurde, da es in den USA in der regulären Dr. Strange Serie
wiederverwertet worden war).
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| 21.12.03 |
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ALL
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REZENSION
© 2003 GERNOT ZIPPERLING |
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